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ZFS und Linux

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ZFS und Linux

Beitrag von BSFD » 29. April 2016, 07:35

Hallo,

es gibt mittlerweile auch die ersten Linux Versionen die ZFS als Root einsetzen und darüber bootfähig sind. Ein Beispiel hierfür ist Antergos, ein auf sehr großem Teil auf Arch Linux aufgesetztem Linux. Bei diesen Linux Versionen muss man aber etwas aufpassen.

Der Vorteil von Arch oder auch Gentoo basierten Linux Varianten ist, dass sie top aktuelle Software enthalten, weil es Rolling Releases sind. Die Software wird zyklisch aktualisiert. Kurz man muss solche Systeme eigentlich niemals neu installieren.

Nachteil dieser Systeme, leider ändert sich auch der Kernel ab und zu. Man sollte im Auge behalten, ob sich die ZFS Version mit dem Kernel verträgt. Leider ist es so, dass Linux eine Boot Umgebung wie bei OmniOS nicht kennt. Passt die ZFS Version dann nicht zum Kernel, steht nach dem Boot das ganze System. Selbst ein "zfs rollback" hilft nicht mehr weiter.

Es ist besser BTRFS als Root zu nutzen und ZFS lediglich für weitere Platten im System. Ich würde es in drei Varianten sehen.

1) Als Probiersystem: Durchaus mal net damit herum zu experimentieren.
2) Als Privater Speicher: Dann würde ich eher Manjaro (Arch Linux) oder Sabayon (Gentoo Linux) nutzen. Manjaro ist ein Semi Rolling Release und lässt stufenweise Kernel Versionen zu. Bei Sabayon ist ZFS mit dabei, aber auch hier kommt man ab und zu nicht an ZFS heran.
3) Als Produktiv Umgebung: Finger weg von Rolling und Semi Rolling Releases. Wenn man OmniOS nicht mag, sollte man eher Richtung FreeBSD/PCBSD gehen oder auf Linux Versionen setzen die LTS sowie Redhat, Suse, Debian bzw. deren bekannte Ableger nutzen.

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